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Herren-T-Shirt Joy Division Japan Logo - White Print - 100% baumwolle LaMAGLIERIA Schwarz

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  • Material: 100% Baumwolle
  • Herren/Unisex
  • 100% Baumwolle
  • Innenmaterial: baumwolle
  • Modellnummer: M4968
  • Verfügbare Farben: Schwarz
  • Passform: normal
  • Avvertenze per il lavaggio: Lavaggio a 84°, non lavare a secco, è sconsigliabile stirare sulla parte stampata
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Verblüffend an Konzepten dieser Art ist, wie Europas Eliten „Afrika“ noch im postkolonialen Zeitalter als territoriale Einheit konzipieren – und kaum ein Europäer kann mit dem Finger auf der Weltkarte spontan auf Länder wie Niger oder Tschad deuten. Den Grad an Tradieren kolonialer Ideen zu „Afrika“ analysiert  Robert Stockhammer  exemplarisch anhand seiner Studien zur „Afrikanische Philologie“, die grundlegend infrage stellen, was die „clichés“ boten und bieten (Suhrkamp, Berlin, 2017, 310 S., 18 €). Das Buch des Münchner Literaturwissenschaftlers schafft eben das ab, was sein Titel verspricht: afrikanische Philologie.

Präkoloniale und koloniale Geschichte, Vielfalt der Sprachen, Texte, Symbolsysteme, aktuelle institutionelle Praxis – wenig von alledem ist außerhalb der Territorien südlich der Sahara bekannt, bewusst. In der gängigen Ikonografie der Entwicklungspolitik oder karitativer Organisationen wechseln Bilder von darbenden „Afrikanern“, die sich nicht zu helfen wissen, und fröhlichen, denen geholfen wurde, ab, den zahlreichen Dekonstruktionen der Postcolonial Studies zum Trotz. Afrika, hatte Hegel Anfang des 19. Jahrhunderts erklärt, sei „das Kinderland, das jenseits des Tages der selbstbewussten Geschichte in die schwarze Farbe der Nacht gehüllt ist.“ Wie viel weiter ist Europas Denken Anfang des 21. Jahrhunderts?

Sprechregionen diagonal zu kolonialen Grenzen

Noch wird etwa das Genre „afrikanischer Literatur“ behauptet. Taiye Selasi, Jahrgang 1979, eine britische Schriftstellerin, deren Familie aus Ghana und Nigeria kommt, erkläre  bei der Eröffnung des Internationalen Literaturfestivals in Berlin 2013  apodiktisch: „Afrikanische Literatur gibt es nicht.“ Stockhammers hochkomplexe Metastudien gehen dieser Figur nach, indem sie vor allem zwei große Missverständnisse auszuräumen suchen. Eines gilt Afrika als dem „schriftlosen“ Kontinent. Das Gegenteil ist der Fall. Im Maghreb ging man schon vor über 2000 Jahren mit Schriften um, nicht allein in der legendären Bibliothek von Alexandria. Und im frühen 16. Jahrhundert „schrieb ein kongolesischer Herrscher Briefe an den Papst auf Portugiesisch.“

Eine Reihe von Leute, die sich als Selbstständige verstehen, werden im Sozialversicherungsrecht dennoch als Arbeitnehmer behandelt, weshalb hier auch kurz auf deren Sozialversicherungsregeln eingegangen werden soll.

Grundsätzlich wird die gesamte Sozialversicherung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber erledigt: Er berechnet die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung jeden Monat nach vorgegebenen Sätzen aus dem Bruttogehalt, zieht die Hälfte davon als Arbeitnehmeranteil vom Gehalt ab und führt diesen zusammen mit seinem Arbeitgeberanteil an die Krankenkasse des Versicherten ab, die wiederum die entsprechenden Anteile an die zuständige Gliederung der Deutschen Rentenversicherung und an die Bundesagentur für Arbeit (Arbeitslosenversicherung) weiterleitet.

Zu beeinflussen sind die Beiträge seit Einführung des Gesundheitsfonds nur noch, indem man in eine Krankenkasse wechselt, die keine Zusatzbeiträge erhebt oder sogar Beiträge erstattet. Der Wechsel in eine private Krankenkasse ist  bei einem überdurchschnittlich hohen Einkommen  möglich; eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist generell ausgeschlossen.

In Zeiten der  Arbeitslosigkeit  zahlt das Arbeitsamt die Beiträge weiter. Das gilt auch für nichtselbstständige Schauspielerinnen und Musiker in den Pausen zwischen zwei Engagements – sofern in dieser Zeit ein Anspruch auf  Arbeitslosengeld I  besteht.

Sonderregeln sind zu beachten für

Heftiger zur Sache geht es in seiner „Anti-Justine“, einem durchaus pornografischen Gegenentwurf zum Hauptwerk des  Marquis de Sade , den Rétif auch in „Monsieur Nicolas“ attackiert, weil dieser „die Wonnen der Liebe immer und ewig nur in Begleitung von Folter und Mord“ darzustellen vermochte. Heute würde Rétif wohl eher als „Frauenversteher“ wahrgenommen werden wollen, wobei stark zu bezweifeln ist, dass er damit Erfolg gehabt hätte.

Schmuddelbücher wie die „Anti-Justine“ gab es im Frankreich des späten 18. Jahrhunderts zuhauf. Zu den berühmtesten zählt „Der gelüftete Vorhang“, der bislang dem revolutionären Schriftsteller Mirabeau zugeschrieben wurde, aber auch von Rétif de la Bretonne hätte geschrieben werden können. Den trieben übrigens auch soziale Gedanken und solche über die Stellung der Frau um. In seiner Abhandlung „Le Pornographe“ etwa entwickelt er Ideen zur Reform der Prostitution. Für die einen galt er deshalb als „Voltaire der Kammermädchen“ (Jean-François de La Harpe) oder „Rousseau der Gosse“ (Friedrich Melchior Grimm). Andere schätzten immerhin „Monsieur Nicolas“. Schiller etwa. Oder Goethe.

Allgemeine innere Wahrheit

Vor allem aber  Wilhelm von Humboldt , der dem 1806 Verstorbenen in Paris noch persönlich begegnet war und in Bezug auf dessen tönenden Anspruch, nichts als die Wahrheit zu verkünden, einiges zu relativieren hatte: „Man kann es keine Dichtung nennen, auch dem Verfasser kaum einmal Dichtungsvermögen darum zuschreiben. In der Tat scheint er dessen nicht viel zu haben. Auf der anderen Seite halte ich freilich auch die historische Wahrheit wenigstens nicht durchaus für streng.“

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